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Knochenaufbau in Winnenden

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In hohem Alter und durch mangelnde Belastung kann sich der Kieferknochen so weit zurückbilden, dass Zahnimplantate keinen dauerhaft sicheren Halt mehr finden würden. In solchen Fällen können wir den zurückgebildeten Knochen zunächst wieder so weit aufbauen, dass eine Implantation dennoch ohne Weiteres möglich sind.

Wenn Sie sich für festsitzenden Zahnersatz auf Zahnimplantaten und somit für ‚Dritte Zähne‘ mit sehr hohem Tragekomfort interessieren, sollten Sie Ihren Kieferknochen rechtzeitig überprüfen lassen – gerne bei Ihrem kompetenten Zahnarzt in Winnenden.

Knochenaufbau im Überblick

  • Hauptgründe für Knochenrückgang: Alter, Zahnlücken
  • Zahnimplantate benötigen ausreichend Knochenmasse
  • Diverse Methoden für Oberkiefer und Unterkiefer
  • Körpereigenes oder körperfremdes Knochenersatzmaterial

Warum ein Knochenaufbau für Zahnimplantate?

Länger bestehende Zahnlücken gefährden die Stabilität des Kieferknochens, da dieser dann an der jeweiligen Stelle nicht mehr belastet werden kann, woraus ein Abbauprozess des Kiefers resultiert. Hierdurch leidet schließlich auch die Gesamtstabilität innerhalb des Gebisses. Falls ein Knochenaufbau für die Implantation notwendig ist, lohnt sich dieser vermeintlich hohe Aufwand in den meisten Fällen sehr. In unserer Praxis für Knochenaufbau in Winnenden haben wir auf diese Weise bereits einer großen Vielzahl an Patienten zu mehr Lebensqualität im Alter verhelfen können.

Zahnersatz auf Zahnimplantaten bietet zahlreiche praktische und ästhetische Vorteile gegenüber herausnehmbarem Zahnersatz: Diese Variante von künstlichen Zähnen überzeugt mit höchstem Tragekomfort, indem sie rund um die Uhr im Mund verbleibt und mit keinerlei Einschränkungen bei den Mahlzeiten verbunden ist. Außerdem können die keramischen Implantatkronen optisch kaum noch von natürlichen Zähnen unterschieden werden.

Arten des Knochenaufbaus

Je nach Knochensituation und -region kommen unterschiedliche Arten des Knochenaufbaus zur Anwendung. Allen ist gemein, dass sie zum einen den sicheren Halt der Implantate gewährleisten sollen, des Weiteren kommt dem Knochenaufbau als weitere wichtige Aufgabe zu, die Hygienefähigkeit zu verbessern, indem Schmutznischen behoben werden, so ist leichter im Zuge der häuslichen Mundhygiene Entzündungen vorzubeugen.

Wir unterscheiden im Zuge des Knochenaufbaus:


Für den Knochenaufbau im Oberkiefer ist das Verfahren des Sinuslifts eine der wichtigsten Operationsmethoden. Hierbei wird der knöcherne Boden der Kieferhöhle verdickt, um ausreichend Knochenvolumen für eine erfolgreiche Implantation zu erhalten. Die Kieferhöhle zählt zu den Nasennebenhöhlen, ihr Boden (Sinusboden) grenzt an den Oberkieferknochen. Beim Sinuslift wird der Sinusboden angehoben, um den neu gewonnenen Raum mit Knochenmaterial auszufüllen.

Bei zahlreichen Patienten wären Implantationen im Oberkiefer ohne Sinuslift nicht möglich. Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Verfahren: Interner Sinuslift, externer Sinuslift und Sinuslift mit dem Balloon-Lift-Control-System. Welches Operationsverfahren individuell zur Anwendung kommt, wird von der vorhandenen Knochenmasse bestimmt.

Knochenaufbau durch Knochenanlagerung zählt zu den einfachsten Techniken, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation zu schaffen. Der Kieferknochen wird erweitert und in seiner Breite wieder aufgefüllt. In der Regel kommt die Knochenanlagerung bei kleineren Knochendefekten zum Einsatz. Ob synthetisches Knochenersatzmaterial oder Knochenmehl verwendet wird, entscheiden wir nach einer gründlichen Untersuchung im konkreten Einzelfall.

Synthetischer Knochenersatz besteht aus kleinen Kügelchen, die an den jeweiligen Stellen unter die Mundschleimhaut eingebracht werden. Die körpereigenen Knochenzellen gehen einen Verbund mit dem Material ein, das als Stütze für das Anwachsen neugebildeter Knochenzellen dient. Knochenmehl besteht aus feinen Spänen, die beim Bohren entstehen. Der Bereich des Knochenaufbaus wird mit einer Membran abgetrennt, die nach dem Verwachsen des Materials selbsttätig vom Körper abgebaut wird.

Deutlich zu schmale und niedrige Abschnitte des Kieferknochens lassen sich aufbauen, indem ein größeres Knochenstück an anderer Stelle des Körpers entnommen wird und durch kleine Schrauben am gewünschten Ort fixiert wird. Knochenstücke für geringere Defekte können häufig am Unterkieferast entnommen werden, zur Entnahme von größeren Stücken dient vor allem der Beckenkamm. Sorgfältige 3D-Planung am Computer sorgt für einen optimalen Verbund der Knochenstücke. Die Einheilphase beträgt in der Regel etwa drei Monate.

Zudem besteht die Möglichkeit, einen vorgefertigten Knochenblock einzusetzen. Übergangsbereiche können mit Knochenaufbaumaterial angereichert werden, um ein stabiles und schnelles Anwachsen zu gewährleisten. Auch beim Knochenaufbau durch Knochenblock kommt hierfür meist eine resorbierbare Schutzmembran zum Einsatz.

Welches Verfahren für den Knochenaufbau im Kiefer verwendet wird, hängt von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab. In vielen Fällen werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn verschiedene Operationsverfahren kombiniert werden. Nach einer gründlichen Untersuchung bestimmen wir gezielt die bestgeeignete Vorgehensweise für den Knochenaufbau im Vorfeld Ihrer Versorgung mit Zahnimplantaten.


Operationsmethoden und Knochenersatzmaterial

Vor einem Knochenaufbau bestimmen wir sorgfältig die bestgeeignete Methode hierfür. Natürlich beraten wir Sie ausführlich zu den Eigenschaften der jeweilig möglichen Knochenersatzmaterialien. In den meisten Fällen können wir die Knochensubstanz an einer anderen Stellen im Körper des Patienten entnehmen und in den Kiefer einbringen.
Lassen Sie sich von uns zum Thema Knochenaufbau in Winnenden und Ihren Möglichkeiten beraten. Vereinbaren Sie unter 07195 – 2397 einen Termin in unserer Praxis, oder Sie nutzen unser Kontaktformular und buchen online einen Termin.

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